Bei in Partnerbeziehungen verübten Gewalttaten ist die Dunkelziffer hoch.  Bild: Needpix

Die Zahl der Fälle von Partnerschaftsgewalt ist leicht gestiegen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Rund 141.800 Personen wurden 2019 Opfer von Gewalt durch (Ex-) Partner*innen, ca. 0,7 Prozent mehr als im Jahr davor. Über 81 Prozent der Gewaltopfer waren Frauen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) befürchtet eine Zunahme der Partnergewalt in der Krise, Der Frauenrat und die Liberalen fordern einen deutlichen Ausbau der Hilfsangebote. mehr...

Sie verkörpern die neuen Gesichter und Hoffnungsträgerinnen für die Vereinigten Staaten von Amerika, die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris und die neue First Lady, die promovierte Erziehungswissenschaftlerin Jill Biden, Ehefrau die künftigen Präsidenten Joe Biden. Harris macht Mut für viele Frauen mit Migrationshintergrund, wie ihre Siegesrede (für unsere Abonnent*innen hier im Wortlaut) verdeutlicht hat. mehr...

Das Titelthema der Ausgabe fällt in einer Zeit gespannter Erwartung. Welchen Weg werden die USA nach der Präsidentschaftswahl vom 3. November nehmen. Wer auf fehlende Bildungschancen und auf Rassismus in den Staaten hinweist, muss auch vor der eigenen Haustüre kehren, sagt zwd-Herausgeber Holger H. Lührig. Denn auch in unserem Land müssen wir uns der hasserfüllten Gegner*innen eines von friedlichen und demokratischen Zusammenlebens erwehren. mehr...

Gerade in der Krise brauchen Frauen sicheren Schutz gegen Gewalt. -  Bild: Pixabay / Tumisu

Besonders in der Corona-Krise ist schnelle, unbürokratische Hilfe und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder wichtig. Damit Schutzhäuser und Beratungsstellen die erhöhten Belastungen und Schwierigkeiten leichter bewältigen, fördert das Bundesfamilienminis-terium die verbesserte digitale Ausstattung der Einrichtungen, Qualifizierungen von Mitarbeiter*innen sowie Dolmetscherdienste. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 377 : Die aktuelle Ausgabe