SPEKULATIONEN, WER PRÄSIDENT STEINMEIER BEERBEN KÖNNTE : Eine Frau wird Bundespräsidentin (ostdeutsch, weiblich, parteilos?)

21. Februar 2026 // Holger H. Lührig

Die Spitzen von Union, SPD und Grünen stimmen darin überein, dass dem im Jahre 2027 aus dem Amt scheidenden Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier eine Frau folgen soll (zwd berichtete). Die Auswahlkriterien engen den Kreis potenzieller Bewerberinnen erheblich ein: die mindestens 40 Jahre alte Kandidatin sollte ostdeutsch und möglichst parteilos sein. Käme das so, wären alle öffentlich gehandelten prominenten Unionsfrauen aus dem Rennen. Auch die neuerdings ins Gespräch gebrachte Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh hätte mit SPD-Parteibuch nur geringe Chancen, ins Schloss Bellevue einzuziehen.

Bereits in der Ausgabe 408 vom 31. August 2025 hatte das zwd-POLITIKMAGAZIN die Chancen von Frauen auf das Amt der Bundespräsidentin ausführlich analysiert („Es ist Zeit für eine Bundespräsidentin“, Seite 16). Die Ausgabe, die auch das Problem einer geschlechtergerechten Wahlrechtsreform in den Fokus gerückt hatte, kann gegen eine Spende für die Gesellschaft Chancengleichheit in Höhe von 10 Euro bestellt werden (info@chancengleichheit.de).

Eine ausführliche Analyse zum aktuellen Stand der Kandidatinnensuche lesen Sie in Kürze im zwd-POLITIKMAGAZIN 410.

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