Das Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) verantwortet im Bericht das Kapitel I und nutzt dafür Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland. Das Resümee (Wortlaut aus einer Institutsmitteilung):
"Der erste Schulabschluss entscheidet vieles, aber nicht alles
„Auf den zunächst erreichten Schulabschluss folgen häufig typische Bildungs- und Erwerbsverläufe. Gleichzeitig zeigen Längsschnittdaten, dass diese Verläufe nicht festgelegt sind, sondern sich – in Abhängigkeit vom Schulabschluss – auch flexible weitere Bildungswege und Möglichkeiten zeigen. So sind bei 89 % der Jugendlichen mit Mittlerem Schulabschluss Wege typisch, die durch Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit geprägt sind – zum Teil mit Verzögerung. Mehr als 10 % der Jugendlichen mit Mittlerem Schulabschluss gehen jedoch auch Wege, die in ein (Fach-) Hochschulstudium münden. Eine deutlich höhere Vielfalt an Bildungs- und Erwerbsverläufen findet sich vor allem bei Jugendlichen, die die Schule mit der (Fach-)Hochschulreife verlassen haben.“
Quelle: LIfBi https://www.lifbi.de/de-de/Start/Aktuelles-Medien/...
Nationaler Bildungsbericht: https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte...
Ausführlich im zwd-POLITIKMAGAZIN, Digitalausgabe 4-2026 mit dem Themenschwerpunkt "Der Sound der Bildungsstudien".