Gute Kita-Qualität braucht qualifizierte Fachkräfte. - Bild: flickr / LKolind

Viele Fachkräfte fehlen in Kitas und in der Kinder- und Jugendhilfe, bei voraussichtlich weiter steigendem Bedarf, die Erzieherausbildung ist bundesweit stark unterschiedlich angelegt: Gewerkschaften und Sozialverbände unterstützen überwiegend Vorschläge der Linken, die Ausbildungen zu vereinheitlichen, Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten und Qualitätsstandards für die Kita-Betreuung festzulegen. mehr...

Sinkende Ausbildungszahlen könnten den Fachkräftemangel verstärken. - Bild: flickr

Die Krise bringt viele Lehrstellen in Gefahr. Doch auch vorher war der Berufsbildungsmarkt rückläufig: Weniger Neuverträge, über ein Viertel abgebrochene Ausbildungen, jeder siebente junge Erwachsene ohne Berufsabschluss – SPD, Grüne, Linke und Liberale sehen die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht mit Sorge. Um Ausbildungen zu stärken, haben sie Vorschläge ins Parlament eingebracht, von einem neuen Berufsgesetz über einen Azubi-Pakt bis hin zu einer Ausbildungsgarantie. mehr...

Liebe Leserinnen, liebe Leser, In der vorangegangenen Ausgabe Nr. 379 des zwd-POLITIKMAAGAZINs haben wir darüber geschrieben, wie sehr die Corona-Krise die Situation für arme Kinder und ihre Familien noch verschärft hat. Das wurde in Zeiten des Homeschooling besonders deutlich, weil viele Kinder zuhause nicht über PCs, Laptops oder Tablets verfügten und damit beim schulischen Lernen abgehängt waren. Es wurde deutlich, dass der DigitalPakt Schule, den die SPD im März 2018 in die Koalitionsvereinbarung mit CDU und CSU hinein verhandelt und mit fünf Milliarden Euro ausgestattet hatte, nicht zuletzt wegen des bürokratischen Verfahrens im föderalistischen Staatswesen nur schleppend in Gang kam. Dabei war die Koalitionsvorgabe unmissverständlich gewesen, „...dass die Schülerinnen und Schüler in allen ¬Fächern und Lernbereichen eine digitale Lernumgebung nutzen können, um die notwendigen Kompetenzen in der digitalen Welt zu erwerben.“ mehr...

In einem offenen Brief hat sich die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) an Bundeskanzlerin Angela Merkel, weitere Mitglieder des Bundeskabinetts sowie die Regierungschef*innen der Länder und weitere Bildungsverantwortliche gewandt. Das Petitum: Die Verteilung von Bundesmitteln aus Corona-Sofortprogrammen an die Länder sollte bedarfsgerechter gestaltet werden. Die jetzige Verteilung nach dem Königsteiner Abkommen schaffe keine Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. mehr...

Viele Kinder hatten während der Krise keinen Kontakt mit Lehrer*innen. - Bild PxHere

Die Corona-Krise hat die Schulbildung stark eingeschränkt. Ärmere Kinder bekommen die Folgen mehr zu spüren als reichere, Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Die bisher größte Umfrage dieser Art von Save the Children zeigt, wie Kinder unter der Krise zu leiden haben. Die Organisation ruft dazu auf, eine heranwachsende Generation zu schützen und Länder dabei zu unterstützen. Die Grünen wollen Kinderrechte weltweit stärken und fordern die Einhaltung der UN-Kinderkonvention. mehr...

Lernen am Computer in einer modernen Bildungseinrichtung.  - Bild: PxHere

Die Corona-Krise hat Mängel und soziale Ungleichheiten im Bildungssystem sichtbar gemacht. Die OECD mahnt, den Bildungsfinanzen in der wirtschaftlichen Aufbauphase einen Vorrang einzuräumen. Wie aus dem Bericht "Bildung auf einen Blick" hervorgeht, weist die Organisation der beruflichen Bildung für die Zeit nach der Epidemie in der Bundesrepublik eine entscheidende Rolle zu. GEW und Linke fordern mehr Investitionen in bessere Bildungsqualität und geschulte Fachkräfte. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN FRAUEN & POLITIK D 378 : Die aktuelle Ausgabe